Olympische Winterspiele und Frühlingsfest feiern

Chinesischer Drache © Manfred Schütze_pixelio.de

Chinas Festlichkeiten sind ein großes Ereignis.

Das chinesische Neujahresfest (Frühlingsfest), Chinas größtes Familienfest, findet dieses Jahr zur gleichen Zeit wie die Olympischen Winterspiele 2022 in Beijing statt, da die Eröffnungsfeier der Spiele auf den vierten Tag des neuen Jahres nach dem chinesischen Mondkalender fällt.

Nach der Ausrichtung der Olympischen Sommerspiele im Jahr 2008 wird Beijing in Kürze weltweit zur ersten Stadt, die sowohl die Sommer- als auch die Winterspiele ausgerichtet hat.

Chen Lu, Chinas erste Weltmeisterin im Eiskunstlauf, kann es immer noch kaum glauben, dass die Olympischen Winterspiele nun in Beijing stattfinden, denn als sie klein war, habe es in China noch nicht einmal eine einzige Eishalle gegeben.

Als Chinas Hauptstadt 2015 den Zuschlag für die Ausrichtung der Olympischen Winterspiele erhielt, versprach das Land, 300 Millionen Chinesen für den Wintersport zu begeistern. Noch im selben Jahr kam der kanadische Eishockeytrainer Michael Kusy nach Beijing und gründete einen Verein, um chinesische Kinder zu trainieren, in der Hoffnung, dass die Olympischen Winterspiele dem Sport in China zum Aufschwung verhelfen können.

Vorbereitungen für die Winterspiele

Als Professor am Institut für Modetechnologie in Beijing zielt das Programm von Liu Li vor allem darauf ab, die Anzüge der Athleten mit Hilfe von Technologie zu verbessern und so ihre Leistung zu steigern.

„Bei Geschwindigkeitsdisziplinen kann eine Hundertstelsekunde über den Gewinn einer Medaille entscheiden“, erklärte Liu.

Traditionell ist das chinesische Frühlingsfest zu Beginn des Mondneujahrs die wichtigste Zeit im Jahr, in der die ganze Familie zusammenkommt. Doch in Zeiten der Corona-Pandemie entscheiden sich manche, an ihrem Wohn- und Arbeitsort zu bleiben – auch Ausländer.

Für die freiwillige Helferin der Olympischen Winterspiele Nika ist es das erste Mal, dass sie das Frühlingsfest in Beijing verbringen wird, obwohl die Ukrainerin schon mit 13 Jahren nach China kam. Nika ist sich sicher, dass es eine ganz neue Erfahrung für sie sein wird, die Feiertage in Beijing zu verbringen und gleichzeitig als Freiwillige für die Spiele zu arbeiten.

Mark Levine, der an der Zentralen Universität für Nationale Minderheiten Chinas lehrt, verbringt seit dem Ausbruch der Pandemie ebenfalls die meiste Zeit in Beijing. Levine wurde kürzlich mit dem Titel „Internationaler Olympischer Kommunikationsbotschafter“ ausgezeichnet, aber die Spiele zu verfolgen ist nicht der einzige Punkt auf seiner Agenda für die bevorstehenden Feiertage, denn die Frühlingsfest-Gala und das Schreiben von Büchern sind zu seiner bevorzugten Art geworden, das traditionelle Fest zu verbringen.

In diesem Video wurden die fünf oben genannten Personen aus verschiedenen Lebensbereichen zu ihren Erwartungen an das bevorstehende Frühlingsfest und auch an die Olympischen Winterspiele in Beijing befragt.

ots

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