„Als würde der Blitz in meine Beine einschlagen“

Wadenkrämpfe rauben den Schlaf.

Gute Nacht Wadenkrampf
© Paul Schimweg

Video-Interview mit einer Betroffenen nächtlicher Wadenkrämpfe.

„Als würde der Blitz in meine Beine einschlagen“. Rund 2,8 Millionen Menschen in Deutschland sind von schmerzhaften nächtlichen Wadenkrämpfen betroffen, die sie nicht durch Maßnahmen wie Einnahme von Magnesium oder Dehnübungen in den Griff bekommen.  Martina L. (54) ist eine von ihnen. Im Video-Interview berichtet sie von ihrer Geschichte.

Martina leidet seit mehr als 30 Jahren unter schmerzhaften nächtlichen Wadenkrämpfen, die ihr Leben und ihren Alltag lange Zeit stark beeinträchtigt haben. Sie berichtet davon, welche Auswirkungen ihre Beschwerden und die starken Schmerzen auf ihr Umfeld genommen haben und beschreibt ihre Erfahrungen und ihren Weg hin zu einem unbeschwerten Leben. Außerdem gibt sie anderen Betroffenen Tipps, wie sie ihre Wadenkrämpfe in den Griff bekommen können.

Wie nächtliche Wadenkrämpfe entstehen

Ein Wadenkrampf entsteht durch einen unbeabsichtigten Nervenreiz, den das Nervensystem an die Muskulatur sendet. Bei einer normalen Muskelbewegung wird dieser Reiz bewusst gesteuert. Bei einem Krampf ziehen sich die Muskeln allerdings unwillkürlich schlagartig mit einer hohen Intensität zusammen und schmerzen.

Maßnahmen gegen die Wadenkrämpfe

Zu den Maßnahmen, die Betroffene selbst versuchen können, zählt die Einnahme von Magnesium. Eine Besserung wird allerdings nur dann erzielt, wenn ein Magnesiummangel im Körper für die Krämpfe verantwortlich ist. Ein erheblicher Magnesium-Mangel liegt nur bei rund 10 % der Bevölkerung vor.  Eine weitere Möglichkeit sind Dehnübungen – eine Anleitung in kurzen Videos eines Experten befindet sich auf der Website.

Nächtliche Wadenkrämpfe können ein Alptraum sein

Schmerzhafte nächtliche Wadenkrämpfe können für Betroffene ein wahrer Alptraum sein. Die Schmerzen reißen sie nachts aus dem Schlaf und dauern im Durchschnitt mehrere Minuten an. Neben den Schmerzen und Folgen bis hin zu Verletzungen der Muskulatur und einer erheblichen Einschränkung der Lebensqualität leiden Betroffene auch darunter, dass sie oft keinen erkennbaren Auslöser für die Wadenkrämpfe finden. Dennoch wird der Besuch beim Arzt oftmals lange hinausgezögert, da Wadenkrämpfe in der öffentlichen Wahrnehmung häufig verharmlost und als Lappalie abgetan werden – das sind sie jedoch keineswegs.

Betroffene sollten frühzeitig ihren Arzt auf die Beschwerden ansprechen, da er ihnen mit einer umfassenden Diagnose und weiteren Therapieoptionen zur Seite stehen kann. Mehr Informationen auch unter www.gute-nacht-wadenkrampf.de

Über „Gute Nacht Wadenkrampf“

„Gute Nacht Wadenkrampf“ ist eine Initiative der Cassella-med GmbH & Co. KG. Sie hat sich zum Ziel gesetzt, Betroffenen, die unter schmerzhaften nächtlichen Wadenkrämpfen leiden, umfassend mit Informationen und Hilfe zur Seite zu stehen. Darüber hinaus ist es ihr Anliegen, dieses Thema in der Öffentlichkeit präsenter zu machen. Seit 2020 ist die Initiative „Gute Nacht Wadenkrampf“ Fördermitglied der Deutschen Schmerzliga e. V.

1.Daten auf Anfrage: GfK in Zusammenarbeit mit Klosterfrau: Nächtliche Wadenkrämpfe in Deutschland; im Oktober 2017.

2.Vormann J. Physiologie und Pathophysiologie von Magnesium. Schweizer Zeitschrift für Ernährungsmedizin 2010; 1: 8-13.

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