Sportlicher Urlaub in Nordirland

Naturverbundene Ferien für jedes Budget

Irlands wildromantische Küste © Irland.com

Naturnahe Ferien und umweltbewussteres Reisen ist gefragt

Sportlicher Urlaub in Nordirland. Die Pandemie hat bei Reisenden und Urlaubsuchenden weltweit die Sicht auf etablierte Lebens- und Konsumgewohnheiten verändert. Sie hat den Blick auf die soziale und natürliche Umwelt geschärft und Bedürfnisse umformuliert.

Irland hat alternative Formen eruiert und entwickelt weiter Angebote. Wie bei der Ernährung rücken zunehmend lokale, regionale und nachhaltigere Produkte in den Mittelpunkt des touristischen Angebotes.

Die Natur genießen

Der große Wunsch klingt eher bescheiden: Raus, nach Draußen, vielleicht noch ein wenig distanziert, in kleinen Gruppen, mit Familien und Freunden, zu zweit oder doch lieber ganz für sich allein. Naturnahe Ferien und umweltbewussteres Reisen werden mehr und mehr angefragt. Nordirland hat mit all seinen Coastal-, Forest- und Park-Walks viele Landschaftsschutzgebiete und weithin Raum zum Durchatmen: allein neun Areas of Outstanding Natural Beauty (AONB) befinden sich im Land und bieten viele Ideen für naturnahe Erlebnisse.

Nachhaltiger Tourismus gewinnt in Nordirland mehr und mehr Kontur: Übernachten in abgelegenen Camps unter dem Sternenzelt muss gar nicht asketisch sein. Baumzelte wie im Finnebrogue Wood in Downpatrick, County Down, kultivieren den Luxus des „einfachen Lebens“ und zelebrieren ihn semi-spartanisch mitten im Wald. Abgelegene Refugien wie das „Birch Cottage“ nahe Newcastle, County Down, bieten regenerative Zuflucht am Rande der nahen Zivilisation.

Nicht minder bewegend ist (e)-Biken – oft mit der resozialisierenden Kraft eines privaten Aufenthalts im B&B an den abgesteckten Tagesstationen. Noch stationärer, doch nicht minder aktiv sind Surf-Ferien mit Freunden und Familien: im meeresnahen Camping und Caravan-Park wie in Benone, der ultimative Surfer-Spot zwischen Portrush und Portstewart in County Londonderry. Alternativ in einladenden Hotels verschiedenster Kategorie oder einem Eco-Farmhouse wie Broughgammon in Ballycastle, County Antrim.

Verwöhnangebote sind durchaus willkommen

Lokale gute Küche, zuweilen Spa und Wellness. Nur die Segler genießen den großen Luxus, den coolen Pool unter sich und die Koje dabei zu haben, in ihren gewollt spartanischen Kabinen an Bord. Doch allen Natursehnsücht(ig)en ist eines gemein: der inzwischen lang genug gehegte Wunsch „wieder aktiv sein“, „burn fat not fuel“ und „raus in die Natur“!

Zwischen Wasser und Land scheiden sich natürlich die Outdoor-Angebote wie auch die –Aktivisten: Surfen, Kajak, Kanu und Segeln hier, Wandern und Biken dort. Und sie verteilen sich an den Küsten, Seen und weitläufigen Hügeln des Nordens auf Abenteuer mit ganz individuellen Erlebnissen und Gruppenerfahrungen.

Beim Surfen die absolute Freiheit spüren

Im County Fermanagh am Lough MacNean aktiviert seit 1994 das familiengeführte „Corralea Activity Centre“ Körper, Geist und Seele. Aus dem Standard-Aktiv-Programm zu Lande und zu Wasser erwuchs ein vielseitiges Outdoor-Angebot, bewusst auch für Kinder und Familien ausgelegt. Das umwelt- und menschenfreundliche Konzept nahm in vielen Jahren immer subtilere Formen an. Auf dem weitläufigen Terrain am See wurden Waldwege angelegt. Auch ein rollstuhltaugliches Cottage wurde hergerichtet. Irlands erste Kletterwand wurde hier erbaut. Und um das Wasser-Trampolin entstand im Laufe der Jahre der „Corralea Waterpark“ – mit Schule für Kanuten.

Um den Einfluss auf die natürliche Umwelt zu minimieren, Energie einzusparen und die Eco-Flower-Zertifizierung der EU zu erreichen, wurden Solarpanelen installiert. Holzöfen ersetzten die Ölheizung. Recycling und konsequentere Abfallreduzierung griffen Raum. Kürzlich wurde das „Forest Eco Spa“ eingeweiht: mit einem Dampfbad am idyllischen Seeufer. Luxus hat eine neue Bedeutung bekommen und sein Prinzip heißt „einfach naturverbunden leben“.

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