Eine Reise in das Grödnertal und seine Bergwelt

Wintermonate haben in Gröden ihren ganz besonderen Reiz.

Das Grödnertal liegt in Südtirol, 260 km von München entfernt und ist in 3 ½ Stunden gut zu erreichen. Das etwa 25 km lange Seitental des Eisacktales zieht sich bis zu den Passübergängen Sella- und Grödnerjoch.

Die Enge von Pontives ist die Sprachgrenze zwischen dem Deutschen und dem Ladinischen. Die über 10.000 Einwohner der Ortschaften St. Ulrich, St. Christina und Wolkenstein sind dreisprachig, Italienisch, Deutsch und Ladinisch. Das Grödner Ladinisch ist eine romanische Sprache und ist heute noch Muttersprache für einen Großteil der Grödner Bevölkerung. Es wird viel zur Erhaltung der ladinischen Sprache beigetragen sogar in der Schule ist es heute ein Pflichtfach.

Das sonnige Grödnertal

Spektakuläre Berge, viel Sonnenschein und herrlich italienischer Flair. So präsentiert sich Gröden allen Freunden des Wintersports – egal ob auf einer rasanten Abfahrt über die berühmt berüchtigte Weltcup-Piste Saslong, beim Genussskifahren am Col Raiser oder auf der legendären Sellaronda. Sehen Sie nachstehend den Pistenplan des Grödnertals.


Das UNESCO Weltnaturerbe Dolomiten – der Naturpark Puez Geisler und das Wahrzeichen Grödens – der majestätische Langkofel – machen das Grödenertal einzigartig und perfekt für einen unvergesslichen Winterurlaub.

Der imposante Sella-Stock und das Wahrzeichen des Tales, der 3.181 Meter hohe Langkofel, thronen über den Ortschaften St. Ulrich, St. Christina und Wolkenstein mit 1.563 m Höhe. Diese Bergdörfer haben sich zu Alpenstädtchen entwickelt. St. Ulrich als Hauptort des Tales mit mondänen Geschäften und einer Fußgängerzone. St. Cristina ist sonnenverwöhnt im Herzen des Tales mit typischen Gastlokalen lädt es zum flanieren ein. Wolkenstein am Talschluss des Grödnertals bietet eine Hotelauswahl für jeden Gelbeutel von eleganten großen Hotels oder gemütliche Familienhotel bis zu den kleineren Pensionen.

Wir haben das Hotel Freina gewählt, ein 3 Sterne plus Haus im alpenländischen Stil. Die Zimmer sind sehr gemütlich, das Essen vorzüglich, Wellness und Sauna sind ganz neu.

Das Haus liegt unweit vom Zentrum zu Fuß zu erreichen, direkt beim Einstieg in die grün gekennzeichnete Sellaronda Runde. Ski anschnallen und los geht´s.

Eine ganz besondere Urlaubsatmosphäre bietet Gröden während der Wintermonate mit ausreichend Schnee für sportlich Aktive beim Skifahren, Langlaufen, Rodeln oder geführten Schneeschuhwanderungen.

Die Sellaronda ist ein unvergessliches Erlebnis

Ein riesiger Skizirkus mit über 500 perfekt präparierte Pistenkilometern ist befahrbar mit einem einzigen Skipass durch den Liftverbund Dolomiti Superski. Die Sellaronda ist eine 26 Kilometer lange Tour und umrundet das Sella Massiv in zwei Richtungen, gekennzeichnet mit grünen Schildern für eine Richtung und orange für die Gegenrichtung. Zwischen 4 und 6 Stunden sollten für die Umrundung eingeplant werden. Viele Abfahrten in den verschiedenen Schwierigkeitsgraden führen vorbei am Sellajoch, Pordoijoch nach Arabba nach Corvara, Colfosco über das Grödnerjoch wieder nach Wolkenstein. Atemberaubende Ausblicke lassen das Skifahrerherz höher schlagen. Viele bewirtschaftete Hütten erwarten die Skisportler und sorgen für das leibliche Wohl.

Wie im Flug von Wolkenstein zum Grödner Joch

Die neue Dantercepies Seilbahn sorgt für schnellen Einstieg in die Sellaronda.

Der Einstieg in die Sellaronda im Uhrzeigersinn, ist der am stärksten frequentierte Lift im Grödnertal. Zum Start der Wintersaison wurde die gesamte Anlage erneuert. Mit einer erhöhten Kapazität von 3.000 Personen pro Stunde können sich Besucher diesen Winter auf wesentlich schnellere, bequemere Fahrten und kurze Wartezeiten freuen. Große Panoramafenster in den neuen, geräumigen Kabinen sorgen auf der 2,5 Kilometer langen Strecke für perfekte Ausblicke auf das UNESCO Weltnaturerbe Dolomiten.

Mit einer Geschwindigkeit von 0,22 Metern pro Sekunde während der Einstiegsphase können die Gäste in Ruhe Platz nehmen. Besonders wurde auf eine geringe Geräuschentwicklung geachtet, um ein ungetrübtes Naturerlebnis und eine entspannte Fahrt zu garantieren. Highlight der neuen Seilbahn ist die einzigartige Architektur, die sich harmonisch in die Landschaft einfügt.

Südtiroler Spezialitäten in den Almhütten


Wer Wintersport mit Genuss und etwas leiblichem Wohl verbinden möchte, ist im Gebiet Col Raiser/Seceda auf breiten Südhängen mit weiten offenen Pisten gut aufgehoben. 16 bewirtschaftete Hütten laden auf den Pisten mit kulinarischen Köstlichkeiten zum Einkehrschwung und Relaxen auf die Sonnenterrassen ein.

Wir haben der Sophiehütte einen Besuch abgestattet. Die urige Holzhütte liegt eingebettet am Col Raiser direkt an der Piste, von St. Christina mit der Untergrundbahn bequem zu erreichen. Innen gemütlich mit Kamin und wenn es das Wetter zulässt, kann man sich auf der großen Terrasse die Sonne genießen.

Die längste Abfahrt im Grödnertal

Die La Longia ist eine der längsten Skipisten der Dolomiten und führt von der Seceda-Alm zum 1.282 Meter tiefer gelegenen St. Ulrich. Pistenqualität hat in Gröden oberste Priorität, daher wurde die La Longia für die Wintersaison an verschiedenen Passagen verbreitert, um den Gästen ein noch ungetrübteres Skierlebnis zu ermöglichen.

Auf den schwarzen Pisten unterwegs

Saslong, Kamelbuckel

Wer die Weltelite des Profiskisports erleben und anfeuern möchte, kann  im Dezember  im Rahmen des FIS Ski Weltcups Wettkampfatmosphäre schnuppern. Seit den siebziger Jahren gehören die Weltcuprennen auf der legendären Saslong Piste oberhalb von Wolkenstein zu den Höhepunkten der Südtiroler Sportveranstaltungen.

Zum Weltcupwochenende erhalten Skifans mit der Pauschale „FIS Ski World Cup Dolomiti Classics“ zwischen 19. und 22. Dezember drei Übernachtungen, drei Tage Skipass für den gesamten Dolomiti Superskiverbund sowie Eintritt zu den Weltcuprennen schon ab 360 Euro pro Person. Die Angebote sind buchbar unter www.valgardena.it.

Aktiv und vielseitig im Winterurlaub in Gröden

Zu einem gelungenen Winterurlaub für groß und klein gehört mehr als nur Schnee: 300 Sonnentage, Wintersportmöglichkeiten in allen Schwierigkeitsgraden, die gute Erreichbarkeit und neue verkehrsberuhigte Zonen in den drei Orten machen Gröden zu einem aktiven und stressfreien Ziel. Und das nicht nur für Skifahrer! Wer im Winter Abwechslung von den Pisten sucht, wird im Grödnertal schnell fündig: 115 Loipenkilometer eröffnen sich Langläufern. Das Langlaufzentrum am Monte Pana oberhalb von St. Christina ist ein Geheimtipp, denn hier garantiert die Höhenlage die Güteklasse der insgesamt 35 Loipenkilometer, die für Skater und Klassiker ausgelegt sind.

Freizeitläufer finden auf der modernen, acht Kilometer langen Schleife bis hin zu den Palusc-Wiesen ideale Bedingungen. Aber auch anspruchsvolle Aufstiege und rasante Abfahrten bietet der Monte Pana durch die Anbindung an die Langlaufloipen der Seiser Alm. Die Möglichkeiten sind vielfältig: Eine ausführliche Beschilderung ermöglicht es jederzeit auf den insgesamt 35 Kilometern Loipe nach Belieben die Route zu ändern und wie-der zum Ausgangspunkt zu gelangen.

Für Winter- und Schneeschuhwanderer ist das Langental das ideale Ziel. Das unberührte, von Eiszeitgletschern geprägte Tal eröffnet Naturliebhabern eine wildromantische, pittoreske hochalpine Landschaft mit steilen Felswänden zur Rechten und Linken.

Rodelbahnen erwarten Rodelfans in Gröden

Darunter befindet sich auch die längste Rodelbahn der Dolomiten. In nur 8 Minuten geht es mit 2010 eröffneten, hochmodernen Standseilbahn Raschötz von St. Ulrich auf 2.200 Meter zur Raschötz Alm. Dort liegt nicht nur der Einstieg in das Skikarussell Seceda  Col Raiser – Raschötz, sondern auch der Startpunkt der mit 6 Kilometern längsten Rodelpiste der Dolomiten. Schlitten können vor Ort gegen eine geringe Gebühr gemietet werden.

Brauchtum und Kultur haben Tradition

Grödens Holzschnitzertradition ist tief in der Vergangenheit verwurzelt. Bereits um 1600 begannen Familien im Winter in gemeinsamer Heimarbeit Werkzeuge, religiöse Figuren und Kinderspielzeug herzustellen. Diese Waren erzeugten sie für den Verkauf auf den Frühjahrsmärkten. Im späten 18. Jahrhundert wurde aus der Schnitzerei ein Wirtschaftszweig von tragender Bedeutung. Kunst- und Berufsschulen wurden gegründet, eine moderne Industrie entstand.

Die Grödner Holzschnitzer schufen neue Verfahrensweisen und ließen so ein innovatives und wandlungsfähiges Kunsthandwerk entstehen, das in seiner Kunstfertigkeit kaum zu übertreffen ist.

Die Mischung aus Tradition und italienischem Flair, hervorragendes Essen und die beeindruckenden Berge locken uns immer wieder ins Grödnertal. Auch im Sommer hat Gröden einiges zu bieten, wir kommen im Sommer wieder und werden über die Schönheiten und Erlebnisse berichten.

 

 

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