Badeurlaub und mehr in der Kvarner Bucht

Sonne, Meer und gutes Essen

Strand, Rabac © besserlaengerleben.de

Auch in Kroatien ist die Zeit nicht stehen geblieben.

Badeurlaub und mehr in der Kvarner Bucht. Die Vorfreude endlich wieder im Meer zu baden war groß. Unser Ziel war Rabac in Kroatien, das kleine Hafenstädtchen auf der Istrischen Halbinsel, zwischen Opatija und Pula. Aus dem süddeutschen Raum sind es etwa 600 Kilometer und die Fahrzeit beträgt ungefähr 6 ½ Stunden.

Schon die Fahrt war ein Erlebnis

Unsere Reise führte uns durch Österreich über Salzburg bis Villach, weiter nach Slowenien über Ljubliana bis Koper und weiter nach Kroatien bis Labin. Zu beachten waren die Bedingungen an den Grenzen und die verschiedenen Mautgebühren. In Koper hatten wir eine kurze Cafe- Pause am Meer gemacht, und gestärkt ging es weiter bis Labin.

Labin ist eine altertümliche kleine Stadt hoch über dem Meer. Die serpentinenreiche Straße führte uns hinunter zum Hafen nach Rabac. Unser Hotel, Miramar Sunny, war leicht zu finden. Es liegt an einem Hang umgeben von Pinien auf der Halbinsel Santa Andrea, nahe dem Meer.

Miramar Sunny Hotel & Residences by Valamar Außenansicht © Valamar

Hotel Miramar Sunny Plus

Es ist ein günstiges Hotel mit drei Sternen, einem Meerwasser-Pool und einem geräumigen Restaurant-Bereich. Hier fühlen sich Familien, Paare und Singles wohl.

Freundlich wurden wir im Hotel begrüßt und zu unserem Zimmer begleitet. An der Rezeption erhielten wir alle Informationen und Tipps, auch für ein gemütliches Abendessen.

Nach der langen Fahrt wollten wir nur noch im Meer baden, es war herrlich ins kristallklare Wasser einzutauchen und anzukommen. Zu unserer Überraschung gab es auch eine Dusche am Strand und bald hatten wir unseren Lieblingsplatz im Olivenhain gefunden, der zum Beach Club gehört. Die Liegen mit Schirm waren kostenpflichtig, doch man konnte im Gegenwert Getränke und Speisen bestellen.

Beach Club, Rabac © besserlaengerleben.de

Die Sonne war hinter dem Berg verschwunden und es war der richtige Zeitpunkt ein Restaurant auszusuchen. Gleich nebenan fanden wir die Trattoria La Pentola in der sie noch einen freien Tisch für uns hatten. Auch hier war das Hygienesystem auf die Pandemie abgestimmt. Die Tische sind im weiten Abstand, die Gäste tragen Maske bis zum Tisch und die Speisekarte kommt als Tablet und wird danach desinfiziert oder als Tischset in Papierform. Die Bedienung war sehr freundlich und zählte die Spezialitäten des Hauses auf. Wir entschieden uns für“ Fritto Misto“ mit dem typischen Weißwein „Malvasija“, der wunderbar dazu passte.

Trattoria „La Pentola“ © besserlaengerleben.de

Den Abend ließen wir ausklingen mit einem Aperol Spritz im Beat Beach Club bei flotter Musik. Wir dachten, es könnte so weitergehen, aber wir waren ja nicht zum Urlaubmachen unterwegs. Der nächste Termin war mit der Hotelmanagerin für den Vormittag vereinbart. Obwohl die warme Abendstimmung verlockend war, mussten wir den ersten Abend beenden.

Treffen mit Klaudia in der Sunny Lounge

Lobby, Miramar Sunny Hotel & Residences © Valamar

Gestärkt mit einem mediterranen Frühstück vom reichhaltigen Buffet, trafen wir Klaudia, die Managerin des Hotels. Wir erfuhren sehr viel Interessantes über das Hotelkonzeot von Valamar, wozu auch das Miramar Sunny Plus gehört. Weitere Valamar-Hotels in verschiedenen Kategorien sind in ganz Kroatien bis Dubrovnik verteilt.

Klaudia erzählte über die Zeit des Lockdowns: „Wir hatten letztes Jahr die Zeit genutzt und mit unserem Team dem Miramar Sunny ein bisschen Schminke verpasst. Es wurde ein neues Hygienekonzept für das Restaurant erstellt und fleißig renoviert. Auch auf guten Service lege ich großen Wert.“

Einige Zimmer wurden neu gestaltet, die Sunny Lounge mit digitaler Bibliothek und eine Chill & Play-Zone mit Tischfußball und Billardtisch steht zur Unterhaltung bereit.

Zimmer Miramar Sunny Hotel & Residences © Valamar

Neu ist das Konzept Breakfast & Lunch im Sunny Restaurant. Das heißt, es gibt ein Frühstück mit Themenbuffet-Stationen für alle Geschmacksvorlieben ob salzig oder süß. Von 12 bis 14 Uhr ist Luch-Time. Warme und kalte mediterrane Speisen werden an den Buffets angeboten und alkoholfreie Getränke sind während der Mahlzeiten inbegriffen. Für den Hunger zwischendurch steht die Valfresco-Vitrine mit Speisen und Getränken rund um die Uhr zur Verfügung.

Abends gehen die Gäste zum Essen in eines der vielen Restaurants an der Promenade oder im Ort, oder machen einen Ausflug und essen unterwegs. Das Konzept wird sehr gerne angenommen, da man den Abend nicht immer im selben Hotel verbringen muss.

Zur Valamar Gruppe gehören die Trattoria Italiana La Pentola, das Craft Beer & Grill, das wunderbare Steakhouse Black & Blue im Hotel Girandella, der Beat Beach Club mit dem Olivenhain und den erfrischenden Drinks und noch einige Locations die es zu entdecken gilt.

Ausflüge in der Umgebung

Nicht nur die Strände sind eine Reise wert, auch die Umgebung hat viel zu bieten. Für Sportliche gibt es den Radverleih um Radtouren ins Hinterland zu unternehmen, oder das Tauchzentrum um das Meer von unten zu erkunden.

Picknick-Tour auf die Insel Cres © besserlaengerleben.de

Ein sehr schöner Tagesausflug führte uns auf die Insel Cres. Das Picknickboot startete im Hafen von Rabac um 10 Uhr und zu Mittag badeten wir in einer abgelegenen Bucht, in der nur Boote ankern. Die Mannschaft grillte für uns Fisch und während der Weiterfahrt zur Hauptstadt der Insel, holten sich die Möven die Fischreste im Flug. Nach dem historischen Stadtrundgang mit Führung vergönnten wir uns noch ein Eis. Dann ging es mit guter Stimmung an Bord wieder zurück nach Rabac.

Das mittelalterliche Labin erkunden

Stadt Labin © besserlaengerleben.de

Der Tipp von Klaudia die altertümliche Stadt Labin am frühen Abend zu besuchen, freut mich besonders. Wir machten einen geführten Rundgang durch die Altstadt, die zwischen dem 16. und 18. Jahrhundert entstand. Es sind noch zahlreiche Patrizierpaläste und Kirchen aus der Renaissance- und Barockzeit erhalten. Hervorzuheben sind auch die gut erhaltene Stadtmauer, die Loggia und das Stadttor, Porta Sanfior, mit dem Labiner Wappen und dem venezianischen Löwen. Das Kulturerbe ist für kunsthistorisch und geschichtlich Interessierte ein wahrer Genuss.

Tor zur Altstadt von Labin © besserlaengerleben.de

Labin ist die Geburtsstadt von Reformator Matthias Flacius Illyricus, ein wichtiger Weggefährte Martin Luthers, dessen Haus man auch besuchen kann.

Im Battiala-Lazzarini-Palast befindet sich das Stadtmuseum von Labin, dessen Archäologie- und Bergbau-Museum die Geschichte der kleinen Bergstadt anschaulich erklärt. Zudem gibt es dort einen begehbaren Stollen zu bestaunen.

Natürlich war auch kulinarisch vorgesorgt. Am Tito-Platz hatten wir Platz gefunden in der Pizzeria Napoli und eine knusprige Pizza gegessen. Gestärkt fuhren wir zurück nach Rabac und ließen den Abend im Beach Club mit einem kühlen Drink ausklingen.

Es gibt noch viel zu entdecken in der Kvarner Bucht, wir kommen wieder!

 

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