Burgen und Schlösser in Sachsen

Wie lebten die Menschen früher?

Die Burg Kriebstein schönste Ritterburg
Die Burg Kriebstein schönste Ritterburg © Andreas Schmidt

Auf den Spuren vergangener Zeiten durch das Land Sachsen reisen.

Burgen und Schlösser in Sachsen. Wo einst Könige residierten und Ritter rauften, kann man heute sächsische Geschichte erleben. Besonders die Region Leipzig weist eine große Dichte an imposanten Burgen, prunkvollen Schlössern und Herrenhäusern inmitten einer abwechslungsreichen Natur- und Flusslandschaft auf. Besucher können an verschiedenen Standorten den Architektur- und Kulturgeschmack der vergangenen Jahrhunderte bestaunen. Drei Beispiele stellen wir Ihnen vor, von den vielen Burgen, Schlössern und Herrenhäusern, die einen Besuch lohnen.

Burg Kriebstein – schönste Ritterburg Sachsens

Die Burg Kriebstein thront als Turmburg mit Ringwall über Kriebstein am Fluss Zschopau und wurde im 14. Jahrhundert als Wohn- und Herrschaftssitz errichtet. Sie liegt am Lutherweg Sachsen im Zentrum der Städtedreiecks Dresden-Chemnitz-Leipzig und gilt als schönste Ritterburg Sachsens. Höhepunkte bei einer Besichtigung sind der monumentale Wohnturm vom Keller bis zum historisch erhaltenen Dachgeschoss, die Burgkapelle mit wertvollen Malereien von 1440 und das „Kriebsteinzimmer“ mit seinen dekorativen Wandmalereien. Eine umfangreiche Dauerausstellung und wechselnde Sonderausstellungen im Museum der Burg Kriebstein präsentieren die 600-jährige Geschichte des spätgotischen Bauwerkes. Das gemütliche Burgcafé „Zum Hungerturm“ lädt zum Verweilen ein.

Schloss Colditz ist ein beliebtes Ausflugsziel

Schloss Colditz in Sachsen besuchen
Schloss Colditz © Andreas Schmidt

Herrschersitz, Jagdschloss, Witwenresidenz – als Wahrzeichen der gleichnamigen Stadt thront Schloss Colditz auf einem Felssporn oberhalb der Zwickauer Mulde und prägt das Stadtbild mit seiner imposanten Erscheinung. Das ursprüngliche Residenz- und Jagdschloss blickt auf eine fast 1000-jährige Geschichte zurück. Im Herzen von Sachsen gelegen, zählt es zu den ältesten Schlössern des Freistaates. Mit seinen weißen Giebeln gilt es als eines der schönsten mitteldeutschen Renaissance-Baudenkmäler des 16. Jahrhunderts und ist nicht nur bei Geschichtsinteressierten ein beliebtes Ausflugsziel. Internationale Bekanntheit erlangte das Schloss durch die Nutzung als Kriegsgefangenenlager für hochrangige Offiziere der Westalliierten während des Zweiten Weltkrieges. Über deren spektakulären Ausbruchsversuchen informiert das Fluchtmuseum im Beamtenhaus.

Schloss Hartenfels über der Elbe

Schloss Hartenfels in Torgau an der Elbe
Schloss Hartenfels in Torgau © Andreas Schmidt

Als einzig erhaltenes Schloss der deutschen Frührenaissance steht Schloss Hartenfels in Torgau auf einem Plateau über der Elbe. 500 Jahre Reformationsgeschichte schlummern in den Gemäuern des architektonischen Meisterwerkes, das im 15. Jahrhundert erbaut wurde und vielen sächsischen Kurfürsten als Haupt- und Nebenresidenz diente. Das Schloss beherbergt heute zahlreiche Sehenswürdigkeiten wie die Schlosskapelle, die 1544 von Martin Luther eingeweiht wurde sowie den Wendelstein und den Hausmannsturm im Innenhof, die beide Teil der Repräsentationsarchitektur des Kurfürsten Johann Friedrich des Großmütigen sind. Außerdem verleihen ständig wechselnde Ausstellungen dem Ort eine überregionale Strahlkraft. Auf unterhaltsame Weise illustriert eine Dauerausstellung die Geschichte des Schlosses bis ins 18. Jahrhundert und dessen militärische Nutzung im 19. Jahrhundert.

Die Broschüre  ein „Ausflugsplaner“

Wer sich über die schönsten Ausflugsziele und spannende Freizeiterlebnisse in Leipzig und der Region informieren möchte, findet in der 122-seitigen Broschüre „Ausflugsplaner“ zahlreiche Vorschläge und Tipps. Weitere Informationen hier http://www.region.leipzig.travel/prospekte.

pts

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