Immer mehr Deutsche wollen mit Handy bezahlen

Mit dem Smartphone bezahlen

Mit dem Handy bezahlen © Lupo/ pixelio.de

Kontaktloses Bezahlen via Handy wird immer mehr angenommen.

Mit dem Smartphone bezahlen, so können sich knapp drei von zehn Deutschen vorstellen, im Supermarkt, an der Tankstelle oder am Kiosk künftig zu bezahlen. Das entspricht mehr als 20 Mio. Menschen, wie der Digitalverband BITKOM im Zuge einer Befragung herausgefunden hat. Dem Bezahlen via NFC-Verfahren steht rund ein Viertel der Befragten (22 Prozent) positiv gegenüber, sieben Prozent haben dies bereits getan.

Bereits viele NFC-fähige Handys

BITKOM-Vizepräsident Ulrich Dietz: „Das Smartphone wird in absehbarer Zeit neben Bargeld ein weitgenutztes Zahlungsinstrument sein. NFC ist die Schlüsseltechnologie, die diese Entwicklung vorantreibt. Die großen Smartphone-Hersteller haben bereits NFC-fähige Geräte im Markt. Was die Infrastruktur der Lesegeräte in den Geschäften angeht, haben wir jedoch im Vergleich zu anderen Ländern noch großen Nachholbedarf“ unterstreicht der Branchenexperte.

Was die technische Ausstattung anbelangt, so gibt es erst rund 60.000 Akzeptanzstellen für das kontaktlose Bezahlen per NFC, das entspricht rund acht Prozent aller Kassenterminals. Es ist jedoch in den kommenden Jahren von einer Steigerung der Anzahl NFC-fähiger Terminals auszugehen. „Wenn die Kassenterminals flächendeckend umgerüstet sind, wird das Bezahlen per Smartphone in kürzester Zeit einen Durchbruch erleben“, so Dietz‘ Langzeitprognose.

 

Foto: bitkom.org

 

pte

 

5 Kommentare

  1. Eine spannende und gleichzeitig unheimliche Vorstellung… Ich vertraue diesem NFC nicht besonders. Was ist, wenn mein Smartphone ein Virus hat und jemand so Zugang zu meinen Bankdaten erhält? Das kann beim Zahlen per Karte jedenfalls nicht passieren! Und so aufwändig ist das nun auch nicht. Warum ein System ändern, das gut funktioniert?

  2. Soweit ich weiß, kann da nicht viel passieren. Das Zahlen geht kontaktlos und automatisch, genauso wenig kann eine Kreditkarte „gehackt“ werden. Die jungen Leute möchten eben noch schneller ihr Geld loswerden und begrüßen deshalb die NFC-Methode. Ich bräuchte diese Neuerung ebenfalls nicht, beobachte den Trend jedoch gespannt. Grüße von Hannes

  3. @Hannes aber das Smartphone ist mit dem Internet verbunden und ist daher in jeder Hinsicht anfälliger für Hackerangriffe als ein Offline-Zahlungsmittel. Ebenso kritisch sehe ich selbstfahrende Autos, die via W-Lan miteinander kommunizieren und so einen Angriffspunkt für Übernahmeversuche von Terrororganisationen werden. Auch ich frage mich, welchen Mehrwert dieses NFC haben soll.

  4. Und nächstes Jahr sollen wir uns mit dem Gerät auch noch die Zähne putzen … Ich brauche kein Smartphone für alles was ich tue. Ich kann mit einer Straßenkarte den Weg finden, mit dem Haustelefon Verwandte anrufen und mit Bargeld bezahlen. So mache ich mich nicht abhängig von den ganzen technischen „Innovationen“.

  5. Sehr schön beschrieben, lieber Uwe! Da stimme ich dir zu. Ich bin gespannt, was sich da in den nächsten Jahren in Deutschland tut.

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