Treibstoffpreise ändern sich oft alle 10 Minuten

Tankpreise. Foto: © Günther-Richter_pixelio.de

Der Ärger mit dem Katz- und Maus-Spiel an der Tankstelle.

Ist Ihnen das auch schon passiert, Sie fahren an einer Tankstelle vorbei, sehen den Preis der pro Liter verlangt wird, denken sich der Preis ist gut wollen aber erst eine Stunde später bei der Rückfahrt tanken. Auf der Rückfahrt stellen Sie fest, der Preis hat sich um gut 3 Cent erhöht. Sie schauen auf die Tankuhr: jetzt gibt es zwei Möglichkeiten – entweder Sie müssen tanken weil das Benzin alle ist und ärgern sich über den höheren Preis, oder Sie können noch (da noch genügend Benzin im Tank ist) auf eine spätere günstigere Gelegenheit warten und ärgern sich trotzdem.

Umgekehrt ist es ähnlich: Sie tanken sofort und stellen bei der Rückfahrt fest der Preis hat sich um 3 Cent reduziert.

Meines Erachtens wollen die Tankstellen (und damit die Benzinkonzerne) mit diesen Taktikspielen den Autofahrer, was die Benzinpreise betrifft, dahingehend verunsichern, dass er permanent die Preise vergleicht und möglichst sofort zum Tanken fährt, auch wenn im Tank noch genügend Benzin ist. Die Konzerne sorgen dadurch für eine gleichmäßigere Auslastung der Tankstellen und vermeiden aus ihrer Sicht nicht gewollte Spitzen bei günstigeren Preisen. Die einzige Möglichkeit für den Autofahrer ist, neben der aufwendigen Suche (Zeit, Kilometer) nach der günstigsten Tankstelle, z. B. nur für 20,– € zu tanken und auf günstigere Preise zu warten.

Die Initiative des Bundesverkehrsministers, dass Tankstellenpreise mindestens 1 Tag nicht verändert werden dürfen geht in die richtige Richtung

findet ihre Spitzfeder

 

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