Nur wenige wollen auf Kurzmitteilungen verzichten

SMS wurde von WhatsApp abgelöst

Seit 25 Jahren werden SMS Kurznachrichten verschickt.

SMS wurde von WhatsApp abgelöst. Schlechte Meldung zum 25. Geburtstags des Kurznachrichtendienstes.Wurden im Rekordjahr 2012 noch 59,8 Mrd. Kurzmitteilungen verschickt, sank die Zahl im vergangenen Jahr auf 12,7 Mrd. Nachrichten. Die weltweit erste SMS wurde am 3. Dezember 1992 in Großbritannien verschickt – von einem Computer an ein Handy, berichtet der Digitalverband BITKOM.

Die SMS ist in der Krise

Seit 2013 aber befindet sich die SMS in der Krise. Hintergrund für den Abwärtstrend ist die weiter wachsende Verbreitung von Smartphones und der damit verbundene Boom von Messenger-Diensten wie WhatsApp und iMessage. „Die SMS hat ihre Hochzeiten hinter sich, völlig verschwinden wird sie aber in absehbarer Zukunft nicht“, sagt BITKOM-Hauptgeschäftsführer Bernhard Rohleder. „Für die Betreiber der Mobilfunknetze ist der Trend weg von der SMS hin zu datenintensiven Messengern eine Herausforderung: Sie müssen Milliardenbeträge in die Netze investieren, ohne diese Investitionen zurückverdienen zu können.“

Trotz der rückläufigen Zahlen wollen viele Smartphone-Nutzer nicht gänzlich auf SMS verzichten. Sechs von zehn (58 Prozent) greifen auf diese Funktion zurück, Online-Dienste wie WhatsApp und iMessage kommen nur bei wenig mehr Nutzern (62 Prozent) zum Einsatz. „SMS sind eher bei älteren Nutzern populärer, internetbasierte Messenger-Dienste bei jüngeren“, ergänzt Rohleder. Die SMS-Funktion wird häufig auch bei Authentifizierungsverfahren, etwa beim Online-Banking genutzt. Der SMS-Standard hat den Vorteil, dass er auf jedem Handy funktioniert und keine Internetverbindung oder gesonderte Anmeldung voraussetzt. Bei Online-Messangern müssen Absender und Empfänger den gleichen Dienst installiert haben.

pte

 

4 Kommentare

  1. Ich muss ehrlich sagen, ich schicke noch sehr viele SMS.
    Auch wenn ich mir gerade mit der Aussage sehr alt vorkomme, aber diese ganzen Apps sind mir zu unübersichtlich. Außerdem merke ich es oft nicht wenn da eine WhatsApp ankommt.

  2. Ich habe zwar ein Smartphone mit mobilem Internet, doch nutze ich diese Funktion so gut wie nie. Zuhause habe ich mein Internetpaket und unterwegs nutze ich das Gerät meist nur, um erreichbar zu sein falls etwas dringendes sein sollte. Ich empfange zwar Nachrichten bei Whatsapp, doch die Zeit um auf der kleinen Tastatur eine Antwort zu tippen, finde ich doch meist nur zuhause. Liebe Grüße

  3. Mobile Messenger haben meiner Meinung nach den Vorteil, dass man tatsächlich in Echtzeit miteinander schreiben kann, in einem virtuellen Raum sozusagen. SMS verhalten sich eher wie Emails, die man zwar erhält, jedoch nicht sofort antworten muss.
    Außerdem kosten SMS doch noch Geld, wenn auch weniger und weniger. Nachrichten via Whatsapp sind dagegen kostenlos, sofern man die generellen Kosten für den mobilen Vertrag außer Acht lässt.

  4. Ich würde auch niemals ganz auf die gute alte SMS verzichten wollen! In Zeiten von schlechtem Internetzugang ist sie der Fels in der Brandung der mobilen Kommunikation :-)

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