Insulin-Pen revolutioniert Diabetes-Behandlung

Insulin-pen Hans-Peter Häge pixelio.de

Insulin-pen Hans-Peter Häge pixelio.de

Insulin-Pen ist für Diabetiker nicht mehr wegzudenken. Im Rahmen einer Expertenrunde wurde über die Entwicklungsgeschichte der Insulin-Injektionsgeräte von der unpraktischen und abschreckenden Spritze zum benutzerfreundlichen Pen berichtet. Die leichte Handhabung sowie die Dosierungsgenauigkeit dieser innovativen Applikation ist am Beispiel des neuen „HumaPen Savvio“ demonstriert worden, er ähnelt einem edlen Kugelschreiber. Darüber hinaus haben die Experten über die mittlerweile bedrohliche Prävalenz der Erkrankung und ihrer vielfältigen Formen informiert.

„Diabetes-Tsunami“ befürchtet

Mehr als 250 Mio. Menschen leiden bereits an Diabetes. Bei 70 Prozent aller Erkrankten handelt es sich um Diabetes Mellitus Typ 2 – früher als „Altersdiabetes“ bekannt. 20 Prozent der Betroffenen sind Typ-1-Diabetiker, während der Rest von sekundärer Diabetes, Schwangerschaftsdiabetes oder anderen genetischen Syndromen, die in Verbindung mit einer Diabetes stehen, betroffen ist. Für 2025 werden über 300 Mio. Patienten prognostiziert. Deshalb sprechen Experten im Zusammenhang mit dieser Krankheit von einem „Diabetes-Tsunami“.

In den USA geht man aufgrund der um 50 Prozent reduzierten Sterblichkeit der Diabetiker davon aus, dass 2050 bereits jeder dritte US-Bürger an Diabetes leiden wird. „Durch die viel längere Lebenserwartung werden immer mehr Patienten das Versagen der körpereigenen Insulinproduktion erleben und damit auf einfach zu bedienende Insulin-Devices (Insulin-Pens) angewiesen sein“, bestätigt Guntram Schernthaner, Vorstand der ersten Medizinischen Abteilung mit Diabetologie, Endokrinologie und Onkologie der Krankenanstalt Rudolfstiftung Wien.

Maximale Lebensqualität als Ziel

Insulin kann nicht oral eingenommen werden, daher stehen am Anfang der Entwicklung von Insulinapplikationen unhandliche Sets und abstoßende Spritzen. Der Pen hat die Insulintherapie revolutioniert, da er eine exakte Dosierung, eine einfache Anwendung und ein attraktives Design miteinander kombiniert. Laut Helmut Brath, Leiter der Diabetes und Stoffwechselambulanz des Gesundheitszentrums Wien Süd http://www.wgkk.at , wäre es wichtig, die Angst des Patienten vor einer Insulintherapie schon im Vorfeld durch Aufklärung zu nehmen.

 

pte

 

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