Kraftquellen, die das Immunsystem stärken

Vorbeugen und genießen

Salznebel in der Saunakabine
Salznebel in der Salznebel in der Saunakabine © obs/KLAFS GmbH & Co. KG

Entspannte Momente in der Sauna – Wellness ganz privat.

Kraftquellen, die das Immunsystem stärken. In der kalten und ungemütlichen Jahreszeit sehnen sich viele Menschen nach einer Wellness-Auszeit. Gemeinsam mit der Familie oder dem Partner entspannen und die Seele baumeln lassen, die Wärme der Sauna genießen oder im Whirlpool den Stress des Alltags vergessen – das klingt nach Tiefenentspannung.

Einen Wellnessbereich im eigenen Zuhause schaffen

Einen Raum im Haus ganz umgestalten und zu einem Wellnessbereich machen? Warum nicht! Es gibt zahlreiche Möglichkeiten, um in den eigenen vier Wänden eine echte Wellness-Oase entstehen zu lassen. Mit einem Maßeinbau passt eine Sauna in jeden Raum. Und dabei stören nicht einmal schräge Wände oder verwinkelte Erker. Im Gegenteil: Sie werden perfekt genutzt.

Wer die Möglichkeit hat, einen ganzen Wellnessbereich im eigenen Haus entstehen zu lassen, schafft für die Familie einen echten Rückzugsort. Eine Sauna harmoniert perfekt mit einem Dampfbad, einem Whirlpool oder einer großzügigen Dusche. Schöne Liegen sowie Sitzgelegenheiten runden den Bereich ab und bieten eine Ruhemöglichkeit zwischen den Saunagängen.

Den Körper für die strapazierende Winterzeit und den Aufbau von Immunkräften zu stärken, ist sinnvoll. Wir stellen drei natürliche Kraftquellen vor, die Körper und Geist erfrischen und zugleich kräftigen.

Wärme

Die intensive Wärme der Sauna im Wechsel mit der erfrischenden Abkühlung in einem Tauchbad oder unter einer kühlen Dusche sind ein wirkungsvolles Training für das Immunsystem und machen den Körper fit für die kräfteraubende Winterzeit. Wer regelmäßig die Sauna besucht, gönnt sich nicht nur eine willkommene Auszeit, sondern hilft dem eigenen Körper sich gut gegen potentielle Krankheitserreger zu wappnen. Während einem heißen Schwitzbad in der Sauna steigt die Körpertemperatur um circa 0,5 Grad Celsius an. Der Körper reguliert die Hitze auf der Haut mit Abkühlmechanismen und schwitzt stark. Nun beginnt das Gefäßtraining: Das Herz pumpt kräftiger. Vor allem unter der Haut werden viele zusätzliche Kapillaren „eingeschaltet“ und dadurch die Haut besser durchblutet.

Besonders wichtig ist die Abkühlung nach dem Saunagang. Der zweite Teil des Gefäßtrainings sorgt dafür, dass die Durchblutung in Schwung kommt und der Stoffwechsel aktiviert wird. Durch das wechselwarme Einwirken von Hitze und Kälte auf den Körper und das Herz-Kreislaufsystem wird das Immunsystem gestärkt und weitere Abwehrkräfte werden aufgebaut. Eine kalte, erfrischende Dusche oder ein Sprung ins kühle Nass sind nicht nur Kür nach einem heißen Schwitzbad, sondern Pflicht.

„In den letzten Jahrzehnten ist durch Studien deutlich geworden, dass regelmäßiges Saunieren nach etwa zwei bis drei Monaten zu einem deutlichen Rückgang der Anfälligkeit gegenüber diversen Erregern von Erkältungskrankheiten führt, nach etwa sechs Monaten sogar um bis zu 50 %.“, erklärt Prof. Dr. med. Resch vom Deutschen Institut für Gesundheitsforschung. „

Auch wenn es dazu noch keine Studien gibt, ist es recht plausibel, dass ein gut trainiertes Immunsystem, das dem Angriff anderer Atemwegsviren so effektiv Paroli bietet, auch gegenüber dem neuen Coronavirus wehrhafter ist als ein Immunsystem ohne den Sparringspartner Sauna.

Wasser

Nach dem Saunieren tut es auch gut ein paar Bahnen zu schwimmen. Doch das nasse Abkühlen nach der Sauna ist nur einer der gesundheitsfördernden Vorteile, die ein Schwimmbad bieten kann. Wer regelmäßig schwimmt, unterstützt das eigene Immunsystem, regt den Kreislauf an, fördert die Lungenfunktion und stärkt den Herzmuskel.

„Schwimmen wirkt wie eine Lymphdrainage. Es unterstützt die Reinigung des Gewebes und aktiviert die Durchblutung, welche wiederum das Gewebe mit frischen Nährstoffen versorgen kann.“, erklärt Prof. Dr. Resch.

Salz

Natürlich und reinigend – seit Jahrhunderten ist Salz als natürliches und kostbares Heil- und Lebensmittel bekannt und beliebt. Auch Prof. Dr. Resch zeigt sich begeistert von diesem Therapeutikum:

„Das natürliche Heilmittel Salz und dessen Anwendung im Bereich der Lunge begeistern mich seit vielen Jahren.“

Auch dieses aus der Natur gewonnene Mittel hat die besten Eigenschaften um – bei regelmäßiger Anwendung – bereits im Sommer die Weichen für eine möglichst krankheitsfreie und unbeschwerte Winterzeit zu stellen. Hier ist beispielsweise die Reinigung von Nase, Rachen und Lunge durch Salzinhalation zu empfehlen. Prof. Dr. Resch erklärt, wie das Einatmen von Trockensalznebel auf den Körper wirkt:

„Salz-Aerosol wirkt hygroskopisch. Damit bezeichnet man in der Chemie und Physik die Eigenschaft von Stoffen, Feuchtigkeit aus der Umgebung zu binden. In der Lunge funktioniert das so: Lagert sich Salz ab, zieht es Wasser durch die Schleimhaut in das Lumen der Lunge. Dadurch wird der – in den Bronchien wie Lungenbläschen liegende Schleim – verflüssigt. Feinstaubteilchen, Bakterien und Viren werden gelöst und damit im wahrsten Sinne des Wortes die Lunge gereinigt.“

Ein solcher „Hausputz“ tut der Lunge gut. Die reinigende und desinfizierende Wirkung stärkt sie gegenüber Krankheitserregern.

ots

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