„Lebensmenschen“ im Kunstbau in München

Sie gehören zur Vereinigung "Blauer Reiter"

Malerei zum Beginn des 20.Jahrhundert
Marianne von Werefkin, Selbstbildnis, 1910,Alexej-von-Jawlensky-Selbstbildnis-1912 © obs/München Tourismus/Lenbachhaus und Museum Wiesbaden

Für Kulturliebhaber beginnt die schöne Zeit des Jahres.

2019 heißt das Thema „Geniale Paare“. Vorgestellt werden Menschen und Konstellationen, die sich gegenseitig zu künstlerischen und kreativen Höchstleistungen beflügeln und beflügelt haben, wie Alexej von Jawlensky und Marianne von Werefkin.

Lebensmenschen im Kunstbau

Die Austellung „Lebensmenschen“ im Kunstbau des Lenbachhauses widmet sich vom 22. Oktober 2019 bis zum 16. Februar 2020 dem Werk des Künstlerpaares und setzt es in Verbindung zu seiner wechselhaften Liebesbeziehung.

Alexej von Jawlensky (1864–1941) und Marianne von Werefkin (1860–1938) sind in den Kanon der Kunstgeschichte als eines der wegweisenden Künstlerpaare der Avantgarde eingegangen.

Mit der von ihnen 1909 initiierten Gründung der Neuen Künstlervereinigung München ist  zwei Jahre darauf der Blaue Reiter hervorgegangen. Sie haben nicht nur als Vordenker (Werefkin) und malerischer Impulsgeber (Jawlensky) in dieser Vereinigungen Kunstgeschichte geschrieben, sondern auch jeder für sich und zusammen als Paar einen wesentlichen Beitrag zur Entwicklung der Moderne am Beginn des 20. Jahrhunderts geleistet. Bemerkenswert ist aus diesem Grund, dass ihre Bedeutung bislang lediglich innerhalb dieser Vereinigungen beleuchtet oder in Einzelausstellungen gewürdigt wurde. Sie wurden aber als private wie künstlerische „Partner“, die sie über 29 Jahre (1893–1921) gewesen sind, noch niemals gemeinsam und explizit in einer Ausstellung vorgestellt.

Kooperation München Wiesbaden

In der vom Lenbachhaus München und dem Museum Wiesbaden in enger Kooperation konzipierten Ausstellung Lebensmenschen werden von Alexej Jawlensky und Marianne Werefkin die individuellen künstlerischen Werdegänge beider Persönlichkeiten verfolgt. Sie werden zueinander in Beziehung gesetzt und mit ihren ständig in Veränderung begriffenen privaten Verhältnissen in Verbindung gebracht.

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