Restaurant „Kongsnaes“ in der Kaiserlichen Matrosenstation

Neues Restaurant mit großem Fischangebot

Neues Restaurant am Jungfernsee
Restaurant und Bar in der Schwanenallee 7 © obs/Laggner Gruppe/Heiko Schulze / Laggner Gruppe"

Erfahrener Gastronom eröffnet Potsdams neues Juwel am Jungfernsee.

Die „Kongsnaes“, die Kaiserliche Matrosenstation im norwegischen Drachenstil am Potsdamer Jungfernsee, öffnet ihre Pforten für Gäste aus Potsdam, Berlin und aller Welt. Langjährige und millionenschwere Wiederaufbau- und Renovierungsarbeiten haben die Kongsnaes zum wertvollsten Juwel der noblen Gegend gemacht. Betreiber der Lokalität ist Josef Laggner, Chef von fast zwei Dutzend Restaurants in Spitzenlagen.

Gutbürgerliches Restaurant und Bar

Die Kongsnaes wird als gutbürgerliches Restaurant und als Bar geführt. „Wir werden fischlastig sein“, erklärt Laggner das Konzept. Direkt am Wasser des Jungfernsees gelegen, mit eigener Bootsanlegestelle, großzügigen Terrassen und schier unbeschreiblicher Aussicht, liegt die Kaiserliche Matrosenstation nahe am Park Sanssouci und ist nur ein paar Gehminuten von der Glienicker Brücke entfernt, weltberühmt für den Ost-West-Agentenaustausch.

„Kongsnaes“ heißt Königliche Landzunge

Kongsnaes hat nichts mit der Nase des norwegischen Monarchen zu tun, sondern ist der norwegische Begriff für die Königliche Landzunge.

Die Geschichte des Hauses spiegelt ein Stück europäische Geschichte wider. Als der deutsche Kaiser Wilhelm II. 1890 einen Staatsbesuch in Norwegen absolvierte, war er von der damals in Mode gekommenen norwegischen Holzbaukunst im Drachenstil so begeistert, dass er den Architekten Holm Hansen Munthe auch für Deutschland engagierte. Die Kaiserliche Matrosenstation wurde das repräsentativste Objekt, die Gebäudeteile wurden in Norwegen vorgefertigt und in Potsdam aufgebaut. Die sogenannte Ventehalle diente als Wartehalle beim Ab- oder Anlegen der Schiffe für die Vergnügungs- und Repräsentationsfahrten der kaiserlichen Familie.

In den letzten Tagen des Zweiten Weltkriegs brannte die Ventehalle aus und war bis auf die Grundmauern zerstört. Seit dem Bau der Grenzanlagen der DDR 1961 war das Gelände für die Öffentlichkeit gesperrt, da es im Todesstreifen lag. Erst seit der Grenzöffnung 1989 ist der Zugang zum Jungfernsee wieder möglich.

Der Investor Michael Linckersdorff kaufte der Stadt Potsdam das Areal ab, machte sich an den originalgetreuen Wiederaufbau, erfüllte mit immensen Kosten alle Denkmalschutzauflagen und fand im vergangenen Februar in Josef Laggner den geeignetsten Mieter für das gastronomische Kleinod. Linckersdorff und Laggner investierten insgesamt mehr als drei Millionen Euro.

Der Mietvertrag läuft über zwanzig Jahre. Mit Rücksicht auf die Anrainer, die zunächst Lärmbelästigung und Verkehrschaos befürchteten, gibt es Einschränkungen. Die Zahl der Sitzplätze innen ist auf 92 limitiert, draußen auf 30. Sperrzeit ist 23 Uhr. Die Zahl der Sonderveranstaltungen (für die bei Gästezahl und Uhrzeit keine Begrenzung gilt) ist auf zehn pro Jahr limitiert.

Im Sommer wird es keinen Schließtag geben. Im Winter wird voraussichtlich der Montag ein Ruhetag sein.

Schwanenallee 7d, 14467 Potsdam, direkt am Jungfernsee.

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