Tinnitus – was tun bei leidigen Ohrgeräuschen?

Tinnitus © Gina Sanders:stock.adobe.com:akz-o

Starke Beschwerden können das Leben erschweren!

Unangenehme und lästige Geräusche im Ohr werden von Betroffenen häufig als Rauschen, Klingeln oder Pfeifen beschrieben. Mehr als zehn Millionen Menschen leiden in Deutschland mindestens einmal im Jahr daran. Etwa 1,5 Millionen fühlen sich von den Beschwerden stark in ihrem Alltag eingeschränkt, schlafen nachts schlecht und fühlen sich zunehmend belastet.

Was kann der Auslöser sein?

Die Medizin beschreibt Tinnitus als akustische Wahrnehmung, die nicht auf eine äußere Geräuschquelle zurückzuführen ist. Auslöser von Tinnitus können eine übermäßige Lärmbelastung, Stress oder Entzündungen, die Sinnes- und Nervenzellen beeinträchtigen sein. Von einem chronischen Verlauf sprechen Ärzte, wenn die Beschwerden länger als drei Monate anhalten.

Auch wenn Tinnitus kein medizinischer Notfall ist, sollten Betroffene nicht lange warten. Ein Gang zum Hals-Nasen-Ohrenarzt (HNO) empfiehlt sich, um Ursachen und mögliche Behandlungen abzuklären. Alles, was das seelische Gleichgewicht und die innere Entspannung fördert, tut auf jeden Fall gut. Dazu zählen genügend Schlaf, regelmäßige Bewegung und eine ausgewogene Ernährung. Das pflanzliche Arzneimittel Tebonin intens 120 mg enthält einen hochwirksamen Extrakt aus Ginkgo-Blättern, der speziell für die Behandlung von Tinnitus zugelassen ist. Der Spezialextrakt EGb 761 regt die Durchblutung im Innenohr an. Die am Hörvorgang beteiligten Zellen erhalten dadurch mehr Sauerstoff und Nährstoffe; die Ohrgeräusche gehen zurück.

„Meine Tinnitus App“ auf Rezept

Unterstützend kann auch eine begleitende App „Meine Tinnitus App – Das digitale Tinnitus Counseling von Tebonin“ vom Arzt verschrieben werden. Diese ersetzt keine medizinische Behandlung, hilft aber betroffenen Menschen, gelassener mit ihrem Tinnitus umzugehen und ihre Lebensqualität zu steigern. Nach der Diagnose von Tinnitus stellen HNO-Ärzte ein Rezept für die App aus. Die Therapie läuft über ca. zehn Wochen und wird von allen gesetzlichen Krankenkassen zu 100 % übernommen.

Der Zugang erfolgt ganz unkompliziert über einen Aktivierungscode, den die Krankenkassen zuschicken. Über einen integrierten Fragebogen erstellt die App für jeden Nutzer individuell einen Therapieplan mit Blick auf die persönlich belastendsten Begleiterscheinungen. Das können Schlafstörungen, Hörprobleme, Konzentrationsschwierigkeiten oder emotionale Belastungen wie Stress sein. Pro Woche absolvieren Nutzer eine Lektion von rund 60 bis 90 Minuten bei freier Zeiteinteilung. Die einzelnen Lektionen bleiben ohne Folgeverordnung zwölf Monate freigeschaltet, sodass bestimmte Themen bei Bedarf wiederholt werden können.

 

akz

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