Osteoporose: Vorbeugen, Erkennen, Therapieren

Knochenstruktur © eranicle – Fotolia

Regelmäßige Untersuchungen mit Knochendichtemessung helfen Osteoporose rechtzeitig zu erkennen.

Die Ursachen, die eine Osteoporose auslösen können, sind unterschiedlich. Insbesondere der Hormonmangel (Östrogen) nach den Wechseljahren der Frau oder auch Medikamente wie Kortison können verantwortlich dafür sein, dass die Knochen brüchig werden. Keine Frage, Osteoporose ist eine Volkskrankheit, von der vor allem Frauen, aber auch Männer leiden, 80 Prozent der Osteoporose Patienten sind Frauen. Nach einer Erhebung der Weltgesundheitsorganisation WHU ist Osteoporose eine der zehn häufigsten Krankheiten der Welt. Allein in Deutschland leiden rund acht Millionen Menschen unter Osteoporose. „Risikofaktoren wie einseitige, mineralstoffarme Ernährung, Rauchen, Alkoholgenuss verstärken den natürlichen Knochenabbau, der in der Regel ab dem 30. Lebensjahr einsetzt“, so Prof. Dr. Christian Wüster, niedergelassener Osteologe und Endokrinologe in Mainz. Aber auch Untergewicht und mangelnde Bewegung würden die Alterskrankheit begünstigen.

Bis es tatsächlich zu einem Knochenbruch kommt, vergehen nicht selten Jahrzehnte. Die Krankheit verläuft schleichend und nicht selten völlig schmerzlos. Bis zu einem Knochenbruch sollte man es jedoch nicht kommen lassen. Regelmäßige Vorsorgeuntersuchungen ab Mitte / Ende 40 helfen, die Krankheit frühzeitig zu erkennen. „Je früher wir den Knochenschwund erkennen, umso konsequenter und erfolgreicher kann Osteoporose therapiert werden“, so Prof. Wüster. Der Krankheitsverlauf kann stark verlangsamt, wenn nicht sogar gestoppt werden. Neben einer auf den einzelnen Patienten abgestimmten medikamentösen Behandlung kann jeder Mensch Maßnahmen ergreifen, die gut sind für die Knochen:

– Kalziumreiche Ernährung, das vor allem in grünem Gemüse steckt.

– Bewegung hilft der Muskulatur und den Knochen. Vitamin D hilft dem Körper bei der Aufnahme von Kalzium, deshalb ist Sonnenlicht für uns so wichtig.

– Tabakkonsum, Alkohol, Bewegungsmangel und Fehlhaltungen sollten unbedingt vermieden werden.

 

Bildquelle: © eranicle – Fotolia

 

pts

 

Hinterlasse jetzt einen Kommentar

Kommentar hinterlassen

E-Mail Adresse wird nicht veröffentlicht.


*


Diese Website verwendet Akismet, um Spam zu reduzieren. Erfahre mehr darüber, wie deine Kommentardaten verarbeitet werden.