E-Ladestationen für saubere Mobiliät

Eine eigene Ladebox für das E-Auto

Komfortabel E-Tanken
Komfortabel E-Tanken © innogy:txn

Bundesweit entsteht derzeit ein Netz an Schnellladesäulen für E-Autos.

E-Ladestationen für saubere Mobiliät. Zu viel Stickoxide, zu viel Feinstaub, zu viel CO2: Die Autoabgase werden in Städten immer mehr zum Problem. Fahrverbote sind seit längerem in der Diskussion. Eine saubere, weil emissionsfreie Lösung für jede Metropolregion bietet die Elektromobilität. Und das Beste: Die Fahrzeuge mit Elektroantrieb verhindern nicht nur dicke Luft, sondern sind auch noch besonders leise. Damit sich die saubere Mobilität durchsetzt und für möglichst viele Bürger interessant ist, ist ein ausreichendes Netz an Ladepunkten notwendig. Ein Elektroauto sollte immer dann laden können, wenn es ohnehin parkt – so lautet die Maxime.

Das Netz an öffentlichen Ladesäulen wächst kontinuierlich

Darüber hinaus werden auch Unternehmen mit intelligenten Ladelösungen ausgestattet, die sowohl von der Dienstwagenflotte als auch von den Mitarbeitern für ihr privates Elektrofahrzeugs genutzt werden können. Und zu guter letzten macht eine private Ladebox zudem aus jedem Eigenheim eine Stromtankstelle. So lädt das Fahrzeug, sobald es vor der Tür oder in der Tiefgarage steht – und die Fahrt zur Tankstelle entfällt ganz. txn

Bundestag hat Entscheidung getroffen

E-Auto-Nutzer, die in Mehrfamilienhäusern wohnen, haben künftig einen Anspruch auf Einbau einer Ladesäule in gemeinsam genutzten Tief- und Sammelgaragen. Das hat der Bundestag beschlossen und den Weg für eine Reform des Wohnungseigentumsgesetzes freigemacht. Der ADAC begrüßt die Entscheidung des Bundestags als wichtigen Schritt, um das Fahren und Laden eines Autos für einen großen Teil der Bevölkerung praktikabler und damit attraktiver zu machen.

E-Ladesäulen in privaten Tiefgaragen

Karsten Schulze, Technikpräsident des ADAC: „Elektro-Autos sollen sinnvollerweise dort geladen werden können, wo sie für längere Zeit stehen – das ist vor allem zu Hause der Fall. Für viele E-Auto-Nutzer in Mehrfamilienhäusern war die gesetzliche Lage bislang eine große Hürde für den Zugang zur eigenen E-Ladesäule. Daher ist es richtig und wichtig, dass der Gesetzgeber nun endlich die Voraussetzungen dafür schafft, dass die Nutzer von E-Autos einfacher in privaten Sammel- und Tiefgaragen laden können.“

Wenn E-Auto-Fahrer auf eigene Kosten einen Ladepunkt installieren möchten und technische Fragen geklärt sind, dürfen Vermieter oder die Eigentümergemeinschaft die Installation einer Wallbox künftig nicht mehr verhindern.

Eine ADAC Studie hatte 2019 ergeben, dass nur vier Prozent der bundesweit rund 4800 untersuchten Tiefgaragen mit mehr als zehn Stellplätzen über einen Stromanschluss und lediglich zwei Prozent über eine Ladesäule oder Wallbox verfügten. Bislang mussten bei Umbauten am Gemeinschaftseigentum alle Miteigentümer zustimmen – war nur einer gegen eine Installation der Wallbox, war ein Einbau nicht möglich.

 

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