Reifenwechsel nicht vergessen

Im Oktober Winterreifen montieren

Reifenwechsel und Werkstatt ©jörn buchheim/Fotolia/Itzehoer

Auf die Frage, ab wann Winterreifen ans Auto gehören, antworten die meisten mit „Von O bis O“ – also von Oktober bis Ostern.

Temperaturen um den Gefrierpunkt und rutschiges Laub oder Schneeflocken auf der Fahrbahn, die kalte Jahreszeit stellt Auto und Fahrer vor besondere Herausforderungen. Wer ruhig und vorausschauend unterwegs ist, hilft, das Unfallrisiko zu reduzieren. Der rechtzeitige Wechsel von Sommer- auf Winterreifen ist wichtig. Denn ab Temperaturen von 7 °C oder niedriger können Sommerreifen nicht mehr mithalten. „Winterreifen zeichnen sich durch eine andere Gummimischung und spezielle Profile aus, die bessere Haftung auf regennassen und verschneiten Fahrbahnen und einen kürzeren Bremsweg unterstützen“, weiß Thiess Johannssen von den Itzehoer Versicherungen. „Reifen, die den erhöhten Ansprüchen winterlicher Straßenverhältnisse gerecht werden, sind am Schneeflocken-Symbol erkennbar.“

Bei Glatteis helfen man Winterreifen

Der beste Zeitpunkt für einen Wechsel von Sommer- auf Winterreifen ist der Oktober. Vorgeschrieben ist dies jedoch nicht, denn in Deutschland gibt es die situative Winterreifenpflicht. Das heißt bei Glatteis, Schneeglätte, Schneematsch, Eis- oder Reifglätte darf nur noch mit Winterreifen gefahren werden. Wer seine Werkstatt frühzeitig kontaktiert, bekommt rechtzeitig zum empfohlenen Zeitpunkt einen Termin.

Winterreifen auf Schneefahrbahn ©kelifamily/Fotolia/Itzehoer

Was Winterreifen auszeichnet

Die speziellen Eigenschaften der Winterreifen tragen zu mehr Sicherheit auf den Straßen bei. Sie bestehen aus einer besonderen Gummimischung, die durch ihren hohen Naturkautschukanteil bei kalten Temperaturen weniger verhärtet. Die Reifen sind insgesamt griffiger und bleiben auch bei Frost flexibel. Und die Haftung des Fahrzeugs auf dem Asphalt verbessert sich – nicht nur bei Schnee und Matsch, sondern ebenso auf regennasser Fahrbahn.

Winterreifen sind gekennzeichnet mit Schneeflocken-Symbol

Auch im Profil unterscheiden sich die beiden Reifentypen sichtbar. Winterpneus haben seitliche Lamellen, die sich mit Schnee und Eis verzahnen und ein Rutschen verhindern. Das erhöht die Sicherheit deutlich. Darauf weisen auch Experten immer wieder hin. „Wer im Winter mit Sommerreifen unterwegs ist, hat einen um mindestens 65 Prozent verlängerten Bremsweg. Bei einem Unfall drohen Punkte in Flensburg, Bußgelder und der Verlust des Versicherungsschutzes“  sagt Thiess Johannssen. Winterreifen lassen sich leicht an dem Schneeflocken-Symbol erkennen und sollten aufgezogen werden, sobald die Temperaturen auf unter 7 °C sinken.

txn

 

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