Freelander 2 TD4 2.2 Allrad im Test

Der Kompakt-SUV mit Premium-Anspruch auch für das Gelände.

Die erfolgreiche Form des Freelander 2 wurde optisch nach bewährtem Muster verfeinert. So schmücken den britischen Kompakt-SUV nun an Front und Heck moderne LED-Leuchteinheiten. Die PKW-ähnliche Bauweise lässt ihn eindeutig als straßenbetonten SUV erkennen, obwohl die bekannte Geländetauglichkeit respektabel ist.

Die kompakten Maße (L/B/H in mm – 4500/1910/1740) bieten gute Übersicht, das zusätzliche große Seitenfenster hinten kompensiert die etwas beeinträchtigte Sicht durch die zu dick geratene C-Säule. Durch die kurzen Überhänge vorne und hinten ist der Freelander 2 wie geschaffen für Geländefahrten. Trotz der großen, sich nach oben öffnenden Heckklappe ist das Beladen wegen der hohen Ladekante etwas schwierig.

Innenraum

Der Einstieg vorne ist bequem, wie fast bei allen SUV mit den große Türen und der hohen Kopffreiheit. Hinten sitzt man gefühlt höher, der Einstieg ist relativ hoch und durch die etwas schmalere Türe beengt. Im Inneren fällt sofort die komplett neu gezeichnete Mittelkonsole ins Auge. Das Gleiche gilt auch für das aufgefrischte Kombi-Instrument mit den gut ablesbaren Rundinstrumenten. Zwischen den Zifferblättern werden auf einem 5-Zoll Display die wichtigsten Fahrzeuginformationen angezeigt.

Auffallend sind die mit Leder verarbeiteten Sitze und Applikationen in den Türen. Die Rückbank ist umklappbar sodass ein gesamtes Kofferraum-Volumen von 1670 Liter zur Verfügung steht. Der Freelander 2 ist mit Radio-CD, Klimaautomatik und Navi ausgerüstet, besitzt AUX, USB/iPod-Anschlussmöglichkeiten und besitzt je nach Ausstattungs-Variante weitere nützliche Assistenz-Systeme wie zum Beispiel eine Geschwindigkeits-Regelung oder elektrisch einklappbare Außenspiegel.

Motor

Unser Testfahrzeug ist mit einem quer eigebauten 2.2 Liter Turbodiesel Reihen-Vierzylinder-Motor mit 16 Ventilen ausgestattet. Die Beschleunigung von 0 auf 100 erfolgt in 11,7 sec. Die Höchstgeschwindigkeit beträgt 181 km/h. Der durchschnittliche Kraftstoffverbrauch ist mit 6,2 Liter (Test: 6,9 l) und die CO2-Emissionen mit 185 g/km angegeben.

Wie fährt sich der Freelander 2 ?

Bereits beim Anfahren kann der Freelander 2 seine Herkunft nicht verleugnen. Er macht seinem Namen damit auch alle Ehre. Das Fahrzeug wirkt sehr stabil, damit ist die Geländegängigkeit voll und ganz gegeben. Aber auch der Fahrkomfort, das Handling und der Verbrauch können ohne Abstriche im Vergleich zu PKW-Attributen als familien- und seniorentauglich gewertet werden.

Natürlich bietet er bei höheren Geschwindigkeiten durch den Cw-Wert von 0,39 dem Fahrtwind die Stirn. Das Geräuschniveau ist erstaunlicherweise relativ niedrig. Auch die 1,8 Tonnen Leergewicht wollen bewegt werden und trotzdem hält sich der Verbrauch in akzeptablen Grenzen. Der Geradeauslauf ist sehr gut und die Bremsen packen bissig zu. Durch seine kompakten Maße ist er auch in der Stadt gut zu bewegen, trotz des großen Wendekreises von 11,3 m .

Fazit

Wer ein Fahrzeug sucht, mit dem man auch in komplizierten Situationen die Übersicht behält, oder das bei Steigungen und Gefälle sein Talent zeigt, ist mit dem Freelander 2 gut ausgerüstet. Neben den sehr guten Sicherheits-Systemen, einer fast kompletten Ausstattung, umfangreichen Fahrer-Assistenz-Systemen, einer guten Material-Qualität und den verschiedenen angebotenen Garantie-Systemen zeigt der Freelander 2 eine überraschend attraktive Optik. Für Familien, Senioren auch Einzelkämpfer mit Hang zur individuellen Freizeitgestaltung wird ein Fahrzeug mit Systemen zur Verfügung gestellt, das jeder Belastung stand hält und für 34.100,– € auch noch zu den preiswerteren Alternativen zählt.

 

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