Infiniti Q50 2.2 d bei uns im Test

Die Sportlimousine mit neuer Technologie in der Premium-Klasse.

Mit einem eigenständigen, frischen Design steht ein Fahrzeug vor uns das vom ersten Moment zum sofortigen Einsteigen und Losfahren animiert. So sieht man eine lange flach nach unten geduckte Motorhaube, eine schräge bis in das Dach reichende Frontscheibe sowie eine fast Coupé-hafte Dachlinie, die in der sichelartigen C-Säule einen vorläufigen Abschluss findet und weiter bis zum Heck harmonisch ausläuft. Die kraftvollen Proportionen und dynamischen Oberflächen sind aus jedem Blickwinkel zu sehen und verleihen dem Infiniti Q50 eine moderne Optik.

Das emotionale Design zeigt sich auch in der Front mit klar gezeichneten Scheinwerfern, dem dreidimensionalen Doppelbodengrill und den vorderen seitlichen Lufteinlässen. Die Scheinwerfer verfügen über Tagfahrleuchten aus sichelförmig angeordneten LEDs. Dieses Motiv wird in den Rückleuchten wieder aufgenommen und unterstreicht die muskulös erscheinende Karosserie mit seinen breiten Schultern sowohl von vorne wie von hinten.

Innenansicht

Elegant und hochwertig erscheint die Innenausstattung. Die bequemen und  Halt bietenden Ledersitze vorne und hinten, sind erstklassig verarbeitet, so wirkt das Innen-Design luxuriös und einladend. Die integrative Sitzposition aus der sich alle wichtigen Instrumente bedienen lassen sind Grundbedingung für Fahrkomfort und Fahrspaß. Die Anordnung der Instrumente ist perfekt auf die Kommunikation zwischen Fahrer und Fahrzeug abgestimmt. Durch den langen Radstand von 2.850 mm bietet der Q50 vorne und hinten sehr gute Platzverhältnisse und große Beinfreiheit. Die Rückbank ist im Verhältnis 60 : 40 geteilt, so kann das Kofferraumvolumen von ca. 400l problemlos vergrößert werden.

Motor

Wir fuhren den Testwagen mit dem 2,2 Liter 4-zylinder Dieselmotor mit Direkteinspritzung (Common Rail) mit einem Hubraum von 2143 ccm und 7-Gang-Automatikgetriebe. Die maximale Leistung liegt bei 170 PS (125 kW). Die Höchstgeschwindigkeit beträgt 230 km/h. Die Beschleunigung von 0 auf 100 erfolgt in 8,5 sec. Der durchschnittliche Verbrauch ist mit 4,4 l angegeben (Test: 5,9 l). Die CO2-Emission lautet auf 114 g/km.

Wie fährt sich der Infiniti Q50 2.2 d ?

Wie Eingangs erwähnt hat das Design des Infiniti Q50 etwas Animierendes. Ob sich dieses Gefühl in Zusammenhang mit den hohen Erwartungen auch in der Realität beim Fahren einstellt? Kurz gesagt wir wurden nicht enttäuscht. Der Q50 liegt wie ein Brett auf der Straße. Hohe Geschwindigkeiten liebt er und Kurven nimmt er mit einer fast schon seriösen Überheblichkeit. Die Lenkung folgt den Fahrbefehlen mit guter Präzision. Der Geradeauslauf ist problemlos und sicher. Das gilt auch für die Bremsen, die im Ernstfall Unterstützung vom intelligenten Bremsassistenten erhält.

Der Q50 ist trotz seiner Länge von 4.790 mm (B = 1.820 mm, H = 1.445 mm) und seinem Radstand von 2.850 mm ein wendiges Fahrzeug. Bei einem Wendekreis von 12,1 m benötigt der Fahrer eine gewisse Coolness. Die 7-Gang-Automatik schaltet kaum spürbar, sodass sich auch hier die Fahrfreude in hohem Maße einstellt. Mit Vehemenz beschleunigt der Motor den 1,6 Tonner mit Heckantrieb. Der Sitz gleicht den Anpressdruck hervorragend aus. Das heißt auch bei hohen Beschleunigungskräften ist das Sitzgefühl jederzeit angenehm und unterstützt den Fahrer bezogen auf die Sicherheit. Neben dem Fahrerlebnis ist der Q50 auch praktisch. Zusätzlich zu den umgelegten Rücksitzen kann auch die Mittelarmlehne im Fond für längere Gegenstände wie z.B. Ski umgelegt werden.

Fazit

Der Infiniti Q50 2.2 d ist ein erfrischendes neues Gesicht in der Fahrzeuglandschaft und wirkt in jeder Beziehung animierend. Mit vielen Assistenz-Systemen, mit sehr guter aktiver und passiver Sicherheitsausstattung sowie hervorragendem Fahrverhalten und Praxistauglichkeit wird er die sportlichen Senioren überzeugen.  Eine gute Geräuschdämmung und umfangreiche Garantien sind zusätzliche Pluspunkte. Mit einem Grundpreis von € 35.300,– ist der Q50 in seiner Klasse den Preis wert.

 

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