Der Mitsubishi ASX 2.2 im Test

Der bequeme Crossover ist sein Geld wert.

Design.

Der erste Eindruck des ASX, ist seine kompakte Formgebung. Ein langer Radstand mit 2.670 mm, der kräftige Vorderbau mit dem wabenförmigen Grilleinsatz, die katzenartige Schlitzaugen der Scheinwerfer und die mit Chromspangen umrahmten Nebelscheinwerfer verleihen dem ASX einen exklusiven Charakter. Die aufsteigende seitliche Schulterlinie zeigt eine ganz eigene Dynamik. Auch die Heckansicht ist kraftvoll mit tief positionierten Reflektoren, die sich harmonisch in das Design integrieren.

Innenraum

Es ist für Senioren immer angenehm in ein Fahrzeug zu steigen mit großen, sich weit öffnenden Türen und einer hohen Sitzposition. All dies kann der ASX bieten. Mit dem langen Radstand ist nicht nur vorne viel Platz, auch hinten auf der Rückbank werden Komfortmaße geboten. Die Ledersitze zählen zu den komfortablen Maßnahmen und verleihen dem Interieur ein hochwertiges Ambiente.

Der Mitsubishi ASX  besitzt mit den Kompakt-Maßen von 4.295 mm Länge, 1.770 mm Breite und 1.625 mm Höhe akzeptable Kopffreiheit ein relativ großes Ladevolumen und hohe Variabilität. Je nach Neigungsposition der verstellbaren Fondlehnen stehen zwischen 419 Liter und 442 Liter, bei voller Nutzung der im Verhältnis 60 : 40 geteilt umklappbaren Fondbank bis zu 1.219 Liter Frachtkapazität zur Verfügung.

Gut vom Fahrer erreichbar sind Navi, Klimaautomatik und Audiosystem mit CD-/MP3-Kombination und AUX-Eingang. Das höhenverstellbare Multifunktions-Leder-Lenkrad liegt gut in der Hand. Die elektrische Fahrersitzverstellung funktioniert tadellos.

Motor

Wir fuhren den Testwagen mit dem 2.2 DI-D 4 Zylinder Turbo-Diesel-Motor mit elektronisch gesteuerter Common-Rail Direkt-Einspritzung. Die Leistung beträgt 150 PS (110 kW). Der Spurt von 0 auf 100 erfolgt in 10,8 sec. Die Höchstgeschwindigkeit liegt bei 190 km/h. Die CO2-Emission ist mit 153 g/km angegeben und entspricht der Effizienzklasse C. Der Durchschnittsverbrauch beträgt 5,8 Liter auf 100 km (Test: 6,6 Liter).

Wie fährt sich der Mitsubishi ASX 2.2 Turbodiesel Automatik Allrad ?

Obwohl die Lenkung eine Servo-Unterstützung besitzt, muss doch einige Kraft aufgewendet werden. Das liegt zum Einen an den 1,6 t Gewicht und zum Anderen an den 150 PS, die das Fahrzeug etwas schwerer in die „Gänge“ kommen lässt. Die Sitzposition ist übersichtlich, er hat eine sichere Straßenlage auf der Autobahn und bei höheren Geschwindigkeiten. Geringe Seitenwind-Empfindlichkeit durch relativ geringe Fahrzeughöhe und kompakte Form. Auch beim Einparken in der Stadt hat der ASX kaum nennenswerte Probleme, obwohl der Wendekreis mit 10,6 m nicht an vorderster Stelle steht.

Überrascht haben uns die guten Verbrauchswerte, die mit unseren gemessenen 6,6 Liter auf 100 km absolut konkurrenzfähig sind. Auch das Bremsvermögen mit Bremskraftverstärker und Bremsassistent hat uns überzeugt. Die 6-Gang-Automatik arbeitet zuverlässig und das Xenon-Licht leuchtet die Straße optimal aus. Ein sehr gutes Ausstattungsmerkmal ist die Berganfahrhilfe nicht nur in den Bergen sondern auch in der Stadt.

Fazit

Der Mitsubishi ASX 2.2 Turbodiesel ist ein Fahrzeug nach dem Motto „In der Ruhe liegt die Kraft“. Wer ein sicheres und gutmütiges Fahrverhalten zu schätzen weiß und auf maximalen Insassenschutz nicht verzichten und die Variabilität für längere Reisen nicht missen will, ist bei dem Mitsubishi ASX gut aufgehoben. Neben dem kraftstoffsparenden Motormanagement, dem angenehm gut klingenden Audio-System sowie weitere umfangreiche Ausstattungen sind weitergehende Garantien gute Gründe für den Erwerb des ASX ab 33.590,– € und kann für junggebliebene Senioren guten Gewissens empfohlen werden.

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